SUP Guide für Einsteiger – 10 Tipps fürs Stand Up Paddling

SUP Guide für Einsteiger – 10 Tipps fürs Stand Up Paddling

Stand Up Paddling benötigt eine gute Balance und etwas Übung.

In unserem SUP Guide für Einsteiger findest Du alle wichtigen Informationen und Tipps, die Du bei den ersten Schritten beachten solltest. Wir haben für Dich 10 Tipps zusammengestellt. Vom Fahrtbeginn bis zum Verstauen des Stand Up Paddles. Viel Spaß beim Lesen!

Stand Up Paddling benötigt eine gute Balance und etwas Übung.

Anleitung: SUP Aufbauen

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1) Vor Fahrtbeginn

Alles dabei?
Kontrolliere vor dem Losfahren, ob Du an alles gedacht hast. SUP, Paddel, Luftpumpe und Leash solltest Du am besten schon in Deiner Tragetasche haben. Zudem hast Du hoffentlich eine Schwimmweste an.

SUP aufpumpen
Zunächst solltest Du das SUP auspacken und aufbauen. Nutze dafür die Luftpumpe und verbinde den Schlauch mit dem Ventil an Deinem SUP. Die meisten SUPs sind innerhalb von 5 – 10 Minuten aufgepustet. Achte auf einen möglichst hohen Druck und ein gut verschlossenes Ventil.

Ruhiges Gewässer
Am besten startest Du auf einem ruhigen und flachen Gewässer. Für ideale Bedingungen ist es windstill und es gibt keine Strömung oder Wellen. Das erleichtert zumindest für Beginner den Einstieg und Du wirst langsam warm.

2) Aufstieg auf das SUP

Im Wasser starten
Empfehlenswert ist ein Start aus dem Wasser. Vom Ufer aus auf das SUP zu steigen birgt nur Gefahren. Außerdem kannst Du dich schonmal an die Temperatur vom Wasser gewöhnen und bekommst keinen Schock, wenn Du die erste Welle abbekommst.

Erste Versuche mit den Knien
Am einfachsten ist es für Dich, wenn Du dich erst langsam auf das SUP kniest. Erst ein Bein auf das SUP und dann langsam das zweite Bein nachziehen. Dann gilt es erstmal die Balance zu halten und ein Gefühl für die Bewegungen des SUP zu bekommen. Dein Paddel sollte beim Aufsteigen am besten auf dem Board liegen.

In den Stand wechseln
Anschließend kannst Du dann in den Stand wechseln. Wenn Du schon fortgeschrittener bist, kannst Du natürlich direkt mit den Füßen aufs SUP. Das geht wie beim Fahrradfahren ganz schnell, keine Sorge.

3) Balance halten

Mittiger Stand
Was gibt es beim Stand zu beachten? Du solltest in der Mitte des Boards stehen, am besten in der Mitte vom Deckpad. Das Deckpad ist die Fläche mit Anti-Rutsch Oberfläche. Die Füße sind nebeneinander und du stehst etwa schulter- oder hüftbreit.

Paddel zur Stabilisation
Anfangs kannst Du Dein Paddel als Stab nutzen und dich ausbalancieren. Ähnlich wie ein Zirkus-Artist auf einem Seil. Im flachen Wasser kannst Du dich mit dem Paddel am Boden halten oder abstoßen. Anschließend kann es schon mit den ersten Paddelschlägen losgehen.

Mehr Stabilität
Wenn doch mal ein paar Wellen von einem vorbeifahrenden Boot aufkommen, gibt es verschiedene Möglichkeiten etwas Stabilität zu gewinnen. Du kannst in die Hocke oder in die Knie gehen. Durch den tieferen Schwerpunkt erreichst Du mehr Stabilität.

4) Die ersten Paddelschläge

Griff am Paddel
Du greifst das Paddel mit zuerst mit deiner starken Hand oben am Griff. Als Rechtshänder also mit Rechts. Die Hand am Griff ist der Druckarm. Die schwache Hand nutzt du zur Stabilisierung des Paddels am Stab. Setze die Hand etwa 50 cm unter dem Griff an. Die Seite am Stab ist dann der Zugarm. Dann führst Du das Paddel auf der linken Seite ins Wasser ein.

Eintauchen des Paddels
Das Paddel solltest Du mit gestreckten Armen möglichst weit nah am SUP und so weit vorn wie möglich ins Wasser bringen. Um keinen Widerstand im Wasser zu erzeugen, sollte das Paddel möglichst senkrecht ins Wasser eintauchen.

Lange Paddelschläge
Du machst nach dem Eintauchen möglichst lange Züge von vorne nach hinten. So erreichst Du den maximalen Vorschub. Die besten Fahreigenschaften bieten langsame und gleichmäßige Bewegungen.

Kurze Züge sind nicht so effizient und bringen dich nicht sehr weit voran. Anschließend kannst Du das Paddel aus dem Wasser nehmen und erneut eintauchen.


Seitenwechsel
Um nicht im Kreis zu fahren, solltest Du jeweils nach einigen Zügen die Seite wechseln. Wichtig hierbei: nicht die Hände überkreuzen! Du nimmst das Paddel aus dem Wasser und bringst es auf die andere Seite. Im gleichen Zuge wechselst Du die Hand vom Griff und gleitest mit der linken Hand auf den Griff und mit der rechten Hand an den Stab.

Um dies perfekt zu koordinieren rotierst Du mit Deinem Oberkörper von der einen auf die andere Seite. Unterm Strich nutzt Du während der Fahrt beide Hände gleichmäßig und schulst dadurch deine Hand-Augen Koordination.


Geradeauslauf
Um mit dem Board möglichst geradeaus zu fahren, solltest Du bestenfalls frontal oder entgegengesetzt zur Strömung fahren. Wenn du die Strömung quer passierst, treibst Du meist etwas in Richtung der Strömung ab.

5) Das Board drehen

Kommen wir zu den ersten Fahrmanövern. Du bist jetzt die ersten Meter auf dem Board gefahren und willst wenden und die Richtung wechseln. Um das Board zu drehen, paddelst Du am besten rückwärts und das Board bewegt sich in die Richtung des Paddelschlages.

Wenn Du geübter bist, gelingt die Wendung auch mit einem Zieh- oder Bogenschlag.

6) Bremsen und Anhalten

Das zweite wichtige Fahrmanöver ist das Abbremsen. Um Dein SUP aus der Fahrt heraus abzubremsen, wird das Paddel einfach senkrecht ins Wasser eingetaucht. Der Wasserwiderstand bremst das SUP langsam ab. Auch hier braucht es einfach etwas Übung, bis Du perfekt einschätzen kannst, wie lange das Abbremsen dauert.

7) Positionswechsel

Du bist jetzt Deine erste Tour gefahren und willst Dich nach einer Stunde mal etwas ausruhen. Dafür bietet sich ein Wechsel der Position an. Du gelangst recht unkompliziert vom Stand in den Schneidersitz. Am besten zuerst auf die Knie gehen und dann in den Schneidersitz wechseln. Du kannst auch im Sitzen weiter paddeln.

8) Absteigen

Vor dem Absteigen kannst Du mit dem Paddel prüfen, wie Tief es an der Stelle ist. Je flacher das Wasser, desto leichter der Abstieg. An sich ist der Abstieg leichter als der Aufstieg. Selbst wenn das Board dann etwas abgestoßen wird und wegtreibt, ist das ja kein Problem. Hauptsache Du stehst sicher auf dem Boden. An den Tragegriffen kannst Du das SUP dann anschließend ganz leicht aus dem Wasser bringen.

9) SUP sauber machen

Mit klarem Wasser abspülen
Nach dem Ausflug mit dem SUP solltest Du dein Stand Up Paddle noch sauber machen. Die Materialpflege ist das A und O für eine hohe Langlebigkeit deines SUP. Du solltest das SUP und alle Lufteinlässe und Ventile mit klarem Wasser abspülen. Insbesondere nach der Nutzung im Salzwasser!

Trocken werden lassen
Nach dem Abspülen solltest Du das SUP trocken werden lassen. In der Sonne geht es am schnellsten, Du kannst es allerdings auch anderswo ablegen und musst Dich etwas gedulden. Optional kannst Du das SUP auch noch etwas mit Pflegemittel behandeln.

10) Luft rauslassen und einpacken

Luft rauslassen
Bei dem sauberen und trockenen SUP kann jetzt die Luft ausgelassen werden. Im nächsten Schritt kannst Du das SUP zusammenrollen. So nimmt es am wenigsten Platz weg. Du kannst meist auch das Paddel zusammenbauen. Anschließend kannst Du alles im Transportrucksack unterbringen.

Wenn Du dein SUP bald wieder benutzt, kannst Du natürlich die Luft drin lassen. Dann musst Du gegebenenfalls nur vor der nächsten Fahrt nochmal etwas Luft auffüllen. Das SUP sollte bestenfalls nicht die ganze Zeit unter Druck aufgepustet bleiben.

Zusammenrollen und einlagern
Wenn das SUP getrocknet ist, kannst Du es zusammenrollen. So nimmt es am wenigsten Platz weg. Du kannst das Paddel zusammenbauen. Anschließend kannst Du alles im Transportrucksack unterbringen und im Keller oder im Schuppen einlagern.

Fazit zum Einsteiger Guide für SUPs

Ich hoffe unser Einsteiger Guide konnte Dir die ersten Fragen beantworten. Wenn Du zusätzlich noch Fragen hast, sag uns jederzeit Bescheid. Wir wünschen Dir viel Spaß auf dem SUP!

Wie gewohnt freuen wir uns über Deine Bilder oder Deine Markierungen bei Instagram und Facebook. In unserem Blog findest Du außerdem noch eine Übersicht über alle Kategorien von Stand Up Paddleboards und eine kurze Anleitung für unser Portal.

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